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Hilfe von Betroffenen

 „Nur wer genau weiß, wie es mir geht, von dem kann ich mich richtig verstanden fühlen“

 
Das ist oft so im Leben: Man kann sich ganz besonders gut verstanden fühlen von Menschen,  die die eigene Situation einst selbst erfahren haben.  Bei Läusen ist das beispielsweise so. Wen diese kleinen Tierchen je plagten, der fängt schon an, sich den Kopf zu kratzen, wenn er nur von ihnen hört. Und er wird mitempfinden können, wenn er erlebt, dass andere unter ihnen leiden. Wer je einen Fünfer in Mathe bekam weiß, wie sehr er auf der Seele liegt. Und wer je ein Unrecht erleben musste, der weiß wie sehr das quält.

 
Mit der Trauer geht uns das ebenso. Wenn wir durch den Verlust unseres Kindes von einem Moment zum nächsten zu denjenigen Menschen gehören, die trauern, dann ist es, als würden wir instinktiv spüren können, wer in unserer Umgebung die Trauer kennt und sie deshalb besonders gut mit uns teilen kann.

Es ist dann oft schwer, unsere tiefen Gefühle Menschen zu beschreiben, die die Trauer nicht kennen. Gewiss, wir werden uns bemühen, beispielsweise unserer besten Freundin zu erklären, wie es uns geht. Und das ist auch gut und wichtig. Versuchen wir aber, einem Menschen, der die Trauer kennt, unsere Gefühle zu beschreiben, so wird dieser uns leichter und besser verstehen.

Aus diesem Grund ist es hilfreich, zusätzlich zu einem gesunden und liebevollen Umfeld den Kontakt mit Menschen zu suchen, die in einer ähnlichen Situation sind, wie man selbst.

 Seit nunmehr zehn Jahren treffen sich in unseren Foren Eltern, die ein Baby verloren haben. Immer wieder kommen frisch betroffene hinzu und immer wieder erleben wir, dass es wirklich gut tut, sich von Menschen angenommen und verstanden zu fühlen, die genau wissen, worum es geht.

Wir unterscheiden nicht die Größe oder das Gewicht unserer Kinder. Wir erleben nur die Trauer miteinander. Die Trauer steht für sich selbst. Wenn sie da ist, dann müssen wir sie leben. So gibt es keinen Maßstab für die Ursachen einer Trauer. Es gibt nur ein Miteinander.

 Wir haben gelernt, dass die Hilfe durch selbst betroffene Eltern eine sehr große sein kann. Manchmal größer oder anders als die Hilfe von Ärzten und Therapeuten. In den Foren kann man jederzeit seine Trauerarbeit leisten, ganz unabhängig davon, wie spät es gerade sein mag, ob es Tag ist oder Nacht. Die Foren sind immer da.

Und die trauernden Eltern dieser Foren haben im Laufe der Jahre gemeinsam viele gute und gesunde Strategien und Hilfen zum Leben mit der Trauer entwickelt.

 All diese Erfahrungen und Hilfen sollen nun nach und nach nicht nur in unseren Foren, sondern auch auf diesen Seiten  zusammen gefasst werden. Diese Seiten öffnen sich nun.

Sie sollen schnelle und unkomplizierte Hilfestellung geben.

Sie sind eine Hilfe von Betroffenen für Betroffene.


Die Schmetterlingskinder haben eine eigene Forengruppe in den gemeinsamen Foren von frauenworte.de .

Die Frauenworte-Foren findet ihr hier: www.vbforum.frauenworte.de/index.php

Ihr findet dort ein Forum als erste Anlaufstelle, ein Forum zum anzünden einer Kerze für eure Kinder,

ein Forum zum Austausch über Folgekinder, ein Trauerforum und mehr.

Einige dieser Foren sind von außen nicht sichtbar, d.h. in einem geschützterem Rahmen.

Dort könnt ihr euch registrieren und werdet dann nach erfolgter vollständiger Registrierung auch für die nicht sichtbaren Foren frei geschaltet.